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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ehrt Ganztagsgrundschule Bruchmühlbach-Martinshöhe

Eine neuerliche Ehrung erhielt die Ganztagsgrundschule Bruchmühlbach-Martinshöhe vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Michael Vogel, Volksbund-Beauftragter für den Landkreis Kaiserslautern, nahm hierbei die Ehrung vor – stellvertretend für Dr. Paul Schädler, den Vorsitzenden des Bezirksverbandes Rheinhessen-Pfalz.

In erster Linie zielt die Ehrung auf die Lehrerin Ursula Eckfelder, die das Projekt unter ihre Fittiche genommen hatte. Die Grundschule mit den Schulstandorten in Bruchmühlbach und Martinshöhe wurde für eines der besten Sammelergebnisse in Rheinhessen-Pfalz geehrt. Die Schulsammlung für den Volksbund ergab eine Spende pro Kopf von 0,54 Euro. Doch den Dank leitete sie gleich an ihr Kollegium weiter, sie habe mit ihren Mitteln nur den neuerlichen Anstoß gegeben. Die Arbeit hätten aber alle getragen. Vor versammeltem Kollegium zog Vogel die gelbe Linie von der größten jemals gelaufenen Bürgerinitiative Deutschlands in der Form des Volksbundes über die beiden Weltkriege bis zur heutigen Zeit mit ihren besonderen Herausforderungen durch die kriegsbedingten Flüchtlingsbewegungen.

Damit habe die Kriegsgräberfürsorge neben ihren traditionellen Aufgaben ein erhebliches Maß an Völkerverständigung, Friedenserziehung und Gewaltprävention in der Gesellschaft geleistet. Vogel dankte der Lehrerschaft und den Grundschülern. Dabei bemühte er den Vergleich mit einem Ameisenstaat, in dem auch hier eine Vielzahl von „Kleinen“ dennoch Gewaltiges leisteten, um den Zusammenhalt des Volkes zu ermöglichen.

Schulleiter Andreas Rapp und Erik Emich, Bürgermeister der VG Bruchmühlbach-Miesau und gerade gut zwei Wochen im Amt, schlossen sich dem Dank an und sprachen die Hoffnung auf weitere gute Sammelergebnisse aus. Beim fälligen Rundgang durch die Schule zeigten sich Emich und Vogel beeindruckt von der besseren Unterrichtsökonomie und erhöhten Aufmerksamkeit „der Kleinen“, die mit Hilfe der Whiteboards erzielt werden kann.
Vogel gratulierte dem frisch gebackenen Bürgermeister noch zu dessen Amtsantritt und freute sich über seine Beteiligung an der Ehrung der Schule. Denn damit dokumentiere er symbolisch die Wertschätzung der Aktivitäten von Lehrern und Schülern – auch für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. 


Text: Michael Vogel, Volksbund-Beauftragter für den Landkreis Kaiserslautern

 

Foto (Hendrik Harth):
v.l.n.r. Bürgermeister Erik Emich, Lehrerin Ursula Eckfelder, Volksbund-Beauftragter Michael Vogel, Rektor Andreas Rapp